Hitman Blood Money: Zwischenbericht

Um es gleich mal vorweg zu nehmen: Hitman Blood Money ist kein Spiel für Ungeduldige. Für jeden neuen Schauplatz muss man einiges an Zeit investieren um herauszufinden, welche Verkleidung man sich am Besten zulegt, wo sich das eigentliche Ziel befindet, welche Gegenstände (z.B. Chipkarten für Türen) man benötigt, welche Laufrouten die Gegner haben und vieles mehr.

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Ich habe jetzt ca. 2/3 des Spiels durch, aber im Moment fehlt mir genau ebendiese benötigte Geduld um weiterzumachen. Deshalb gönne ich mir jetzt mal eine Pause mit etwas Action. Wer meine Blogposts oder Tweets verfolgt hat ja schon gesehen, dass ich mit Metro 2033 angefangen habe.

Hier sind erst einmal meine Erkenntnisse zur grundsätzlichen Vorgehensweise:

Das Gelände ablaufen um mir einen groben Überblick verschaffen. Dabei nehme ich in Kauf, mehrfach entdeckt und erschossen zu werden. Armer Agent 47.
Meistens habe ich danach aber auch schon eine Idee zu den Verkleidungen (Agent 47 ist sich ja für nichts zu schade …) und weiß, wo ich die niedergestreckten Gegner verstecken kann, nachdem ich sie natürlich vorher nackig ausgezogen habe. Höre ich da Hintergedanken?

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In geeigneter Verkleidung mache ich mich danach auf den Weg, das Hauptziel zu suchen. Das sollte dann nicht mehr so schwer sein, denn das wird ja meist auf der Karte angezeigt. Jetzt geht es hauptsächlich darum, die „Gewohnheiten“ des Ziels zu beobachten um die günstigste Methode herauszufinden, wie man die Person möglichst lautlos ausschalten kann.

Schwieriger wird es, wenn ich noch Gegenstände finden und sichern soll. Hier muss man auf kleine Hinweise achten.

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Verschärft wird das Ganze noch dadurch, dass man in einem Level nur eine begrenzte Anzahl von zulässigen Speicherungen hat (wenn überhaupt) und alle Speicherstände verloren gehen, wenn man das Spiel beendet. Da muss man sich schon doppelt Mühe geben um keinen Fehler zu machen. Einfach nur schnodderig vor sich hinspielen endet meist mit hohem Frustlevel.

Und das sind wir schon beim großen Nachteil für diejenigen, die sich jede freie Spielminute erkämpfen müssen: Einmal die Spielsession abgebrochen, muss man jede Mission wieder neu starten. Natürlich bleiben uns die Erkenntnisse der letzten Session, aber wir fangen immer wieder mit den gleichen Aktionen am Anfang des Levels an. Ok, die können wir am Schluss dann im Schlaf, trotzdem wäre es schön, den gespeicherten Fortschritt in die nächste Spielsession mit rüberretten zu können.

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Ich habe deshalb angefangen, mir die Savegames zu sichern, bevor ich das Spiel beende. Das mache ich sonst nie. Aber dieses Feature macht wirklich wenig Spaß.

Ok, das war’s erst mal zu meinen Erkenntnissen. Werde in ein bis zwei Wochen weiterspielen.

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