Deus Ex: Fertig gespielt – Das Fazit und letzte Screenshots

Nach meinem anfänglichen holperigen Einstieg in Deus Ex: Human Revolution konnte ich mich von diesem spannenden und toll gestalteten Gameplay kaum mehr losreißen. Das Spiel hat ja schon zwei Jahre auf dem Buckel, das merkt man ihm aber nicht an. Dafür ist es jetzt für kleines Geld zu haben. Das Spiel fasziniert noch immer und wer einen Hang zu Sci-Fi hat ist hier auch gut aufgehoben.

Wer von Open World Spielen verwöhnt ist, fühlt sich hier vielleicht etwas eingeengt. Die einzelnen Missionsschritte sind klar vorgegeben, nur die Wahl der Mittel bleibt einem selbst überlassen. Hier kommen sowohl die Shooter- als auch die Stealth-Fans auf ihre Kosten. Stundenlang bin ich  in Gebäuden rumgeschlichen um geheime Orte, Gänge und Räume aufzuspüren, in denen oft Credits oder Gegenstände wie Munition oder PDAs mit wertvollen Informationen zu finden waren. Da ich zwei lange Sequenzen nochmal gespielte habe (besser: spielen musste), um mich gegen den ersten Bossgegner besser auszurüsten, habe ich wieder andere und neue Wege entdeckt, um mich an den Gegnern vorbei zu schleichen. Ich glaube das Game macht auch noch beim zweiten Mal Spielen noch riesigen Spaß.

Allerdings gab es auch Augenblicke, in denen ich schon heftig schlucken musste, als z.B. Malik mit einem Kopfschuss exekutiert wurde und Adam hilflos zusehen musste, weil er gerade in einem Aufzug steckte …

Das Spielkonzept, unseren Hauptprotagonisten mit Augmentierungen auszurüsten, diese mit Upgrades zu versorgen um die Missionen zu meistern und Gegner besiegen zu können, ist voll aufgegangen. Da man nicht alles aufrüsten kann, sollte man sich immer gut überlegen, was man für seine Praxiskits haben möchte und am Besten hat man immer ein bis zwei Praxiskits in Reserve.

Angenehm fand ich auch, dass man in den Missionen niemals unter Zeitdruck war. Man konnte alles genau erkunden, nochmal eine Limb-Klinik aufsuchen, ein paar Nebenmissionen starten und beenden bevor man die Hauptmission weiter verfolgt hat.

Ich werde vielleicht noch einen Artikel schreiben, welche Augmetierungen ich hilfreich fand und welche weniger. Wer noch ein paar Tipps zu Waffen und Augmentierungen benötigt, dem sei diese Seite empfohlen. Ich selbst habe mich nur locker an diese Empfehlung gehalten und bin ganz gut damit zurechtgekommen.

Stimmung und Soundtrack

Die Stimmung hat mir unheimlich gut gefallen. Das Düstere und manchmal schon Melancholische mit dem darauf abgestimmten Soundtrack ist Klasse umgesetzt. Durch die vorwiegend orange Farbgestaltung hebt sich das Spiel angenehm aus der breiten Masse ab.

Den Soundtrack habe ich mit gleich noch extra gekauft. War ca. 3mal so teuer wie das Spiel ;-)

Schauplätze

Die Städte sahen anfangs etwas eintönig aus. Die meisten Gebäude kann man nicht betreten und die interaktiven Karten fand ich etwas unübersichtlich. Das Herauszoomen hat nicht so wirklich funktioniert, aber vielleicht liegt das ja auch an meiner Controllersteuerung.

Allerdings war in den Gebäuden, die man für die Missionen betreten konnte, dafür umso mehr geboten. Klettern, kriechen, schleichen, hacken, sammeln … alles ist möglich und super umgesetzt.

Die weitern Schauplätze, wie z.B. der Hengsha Hafen oder die verschiedenen Firmengebäude waren wunderbar futuristisch gestaltet. Allerdings glichen sich immer wieder die Ausstattungsgegenstände: Kisten, Container, Farbeimer, Spinde etc. In jedem Land und in jedem Gang konnte man das gleiche Zeug finden.

Speicherung und Steuerung

Das Spiel speichert automatisch aber nicht besonders oft und auch nicht gerade da, wo man es brauchen könnte. Darauf kann man sich also nicht unbedingt verlassen und sollte immer wieder selbst (und oft!) speichern. Dabei hat mir etwas eine Schnellspeichertaste gefehlt.

Ich habe mit dem Controller gespielt und die Steuerung war präzise und einwandfrei. Allerdings hätte ich mir irgendwo noch eine Beschreibung zu den einzelnen Tasten gewünscht. Die Tutorials haben nicht alles erklärt und manches musste ich durch Ausprobieren rausfinden.

Mein Fazit

Ob schießen, schleichen, hacken, lesen, alles passt in dem Gesamtkonzept Deus Ex. Zwar könnte es hier und da mehr Abwechslung geben (besonders was die Städte angeht), aber die coolen Missionen mit der fantastisch spannenden Story trösten darüber hinweg. Deus Ex: Human Revolution ist definitiv mein Sommerhit schlechthin und jeder, der auch nur ansatzweise mit der Steuerung und dem Wechsel zwischen First- und Third-Person zurechtkommt, sollte hier zugreifen. Man riskiert allerdings, nicht mehr vom Spiel loszukommen!

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