Thief: Der Prolog

Stephen Gallagher, der bei Eidos Montreal für die Story in Thief verantwortlich ist, hat ein wenig zur Vorgeschichte des neuen Teils von Thief erzählt, sozusagen „was bisher geschah …“.

Bildquelle: Eidos Montreal
Bildquelle: Eidos Montreal

„Der ursprüngliche Charakter war nahezu unerreichbar.“ erzählt Stephen Gallagher in einem Interview mit Polygon. Wir haben hier kaum etwas aus seinem persönlichen Umfeld erfahren. Das soll nun im neuen Thief anders werden.

Garrett‘s Geschichte beginnt mit Erin, einer jungen Frau, die der Sklaverei eines Bordells entflohen ist und nun sich auf der Straße durchschlägt. Garrett erkennt ihr Talent für Taschendiebstähle, nimmt sich ihrer an und ist entschlossen, sie zum Meisterdieb auszubilden. Allerdings ist Erin schnell dabei jemanden zu töten und das scheint ihr auch noch Spaß zu machen. Garrett, der beschlossen hat, niemals ohne Notwendigkeit zu töten, hat damit seine Probleme und nach ein paar Jahren bricht diese Partnerschaft auseinander.

Jahre später heuert ein Mann Garrett und Erin für einen Einbruch an, allerdings ohne Garrett vorher darüber zu informieren, dass Erin mit von der Partie sein soll. Garrett ist deshalb etwas auf der Hut bei diesem Einbruch und seine bösen Vorahnungen bewahrheiten sich bald. Erin tötet eine Wache zu viel als die zwei sich den Weg in das Innere des Anwesens bahnen. Garrett stiehlt bei diesem Raubzug dann Erins wertvolle Waffe, den Kletterhaken. Beide stehen später auf dem Dach als sie plötzlich gewaltsam vom Gebäude auf das Straßenpflaster darunter geworfen werden. Erin stirbt und um Garrett herum wird alles schwarz.

Garrett wacht in einer Stadt auf, die gerade unter Korruption, Besitzgier und Ungerechtigkeit zu zerbrechen droht und seine Freunde erzählen ihm, dass er für ein ganzes Jahr weg war. An diesem Punkt beginnt Thief.

Gallagher möchte uns mit dieser Geschichte etwas geben, damit wir uns mit Garrett besser identifizieren können. Seine Eigenschaft ein Meisterdieb zu sein, ist zwar nicht schlecht, aber es ist einfach zu wenig. Sein Charakter sollte etwas deshalb etwas abgerundet werden. Garrett ist und bleibt einzigartig und es gibt viele Fans, die sich dem „alten“ Garrett verbunden fühlen. Gallagher ist sich deshalb der Gratwanderung durchaus bewusst, auch den Fans der bisherigen Serie gerecht zu werden.

Garrett wird auch kein dunkler oder sexy Held sein, wie z.B. Batman oder Edward Kenway, aber das war auch nie die Absicht. Er ist immer noch ein mächtiger Charakter, aber eben auf eine ruhigere und detailliertere Weise. Wir werden also einen von Verlust geprägten Antihelden bekommen und es wird ein Privileg sein, seine Gedanken hören zu können.

Hier geht’s zum Originalbeitrag bei Polygon

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