The Brigmore Witches: Fertig gespielt

So, hier ein kurzer Überblick zur Story:

Verraten von seiner engsten Vertrauten, die in The Knife of Dunwall den Verrat nicht überlebt hat, macht sich Daud auf, um weiter nach der Hexe Delilah zu suchen. Er weiß, wo sie sich versteckt hält und versucht zu ihrem Unterschlupf zu kommen, um sie dingfest zu machen. Allerdings braucht er dazu ein Schiff und einen Kapitän. Lizzy Stride, die ein geeignetes Schiff gehört und Anführerin der “Toten Aale” ist, muss dazu aber erst aus dem Gefängnis befreit werden.

Während ihres Gefängnisaufenthalts hat sich aber ein anderer an die Spitze der “Toten Aale” gesetzt. Daud muss hier das alte Machtverhältnis wieder herstellen und sich auch bei der verfeindeten Gruppe der “Hutmacher” einschleichen, um hier eine Zündspule für das Schiff zu bekommen.

Als alles geschafft ist, landet er in Brigmore Manor und muss sich der Hexe Delilah stellen und sie daran hindern ein Ritual auszuführen, mit dem Sie versucht, die Macht des Kaiserreichs an sich zu reißen.

Als Showdown trifft Daud wieder auf Corvo und wir erleben die Szene aus Dishonored erneut, in der Daud um sein Leben bittet, dieses Mal aber aus einer anderen Perspektive. Und wie wird sich Corvo dieses Mal entscheiden?

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Und wie hat sich’s angefühlt?

Kaufen … runterladen … starten … und man fühlt sich gleich wieder heimisch :-) Nach zwei Minuten hatte ich auch wieder die Steuerung im Griff.

Große Überraschungen gab es nicht, habe ich auch nicht erwartet. Ich habe im “Elite”-Modus gespielt und dabei einen niedrigen Chaos-Faktor erreicht. Das war mit der richtigen Ausrüstung (Narkominen, Betäubungspfeile, …) gut machbar. Die neue Fähigkeit “Heranziehen” fand ich cool, obwohl dabei immer sehr viel Mana verbraucht wurde.

Steampunk, Seuche, Stealth: Das sind für mich die Haupteigenschaften dieses Spiels. Die sind schon bekannt aus den letzten Teilen, aber deshalb nicht weniger beeindruckend. Die Seuche, die alles überschattet, ist auch hier allgegenwärtig. Bigmore Manor war allerdings sehr freundlich gestaltet. Schöne Wiesen, leuchtende Blumen … wenn da nicht die vielen Hexen und Grabhunde gewesen wären. Was mit den Locations in Dishonored und The Knife of Dunwall super umgesetzt war, wird hier genauso weitergeführt. Viele Verstecke und geheime Orte, an denen Runen oder Knochenartefakte versteckt sein können, lassen uns die drei neuen Schauplätze erkunden. Hier wurde wieder großartige Designarbeit geleistet.

Ständig versucht uns noch der Outsider zu nerven “Sieh nur, was Du mit dem Mord an der Kaiserin angerichtet hast … wo soll das nur hinführen … “. Das dass offensichtlich ein Fehler war, wissen wir ja selbst … Daud scheint aber (fast) unbeeindruckt zu sein. Immer cool bleiben :-) Als Neuerung redet Daud in diesem Teil ab und zu mit sich selbst. Er will uns wohl seine Zweifel oder Pläne mitteilen.

Am Schluss habe ich aber doch ganz gut mitgefiebert, ob Daud es schafft, das Kaiserreich zu retten. Hat dann ja auch geklappt … irgendwie.

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Mein Fazit

Dishonored und seine DLCs zählen eindeutig zu meinen Lieblingsspielen. The Brigmore Witches macht da keine Ausnahme. Es macht einfach großen Spaß sich durch die verschiedenen Schauplätze zu schleichen. Dass einem die Wahl der Mittel und der Vorgehensweise weitgehend selbst überlassen bleibt, macht für mich gerade den Reiz des Spiels aus. Auch dass es jetzt kein riesiges Open Word Game ist, stört mich dabei nicht. Auch auf kleinem Raum gab es viel zu entdecken.

Leider hat Bethesda angekündigt, dass das der letzte DLC sein soll. Schade. Ich hoffe dass sie ihre Meinung vielleicht doch noch ändern.

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