Hitman: Absolution – Fertig gespielt

Hitman: Absolution war ja auch so ein Spiel, mit dem ich eigentlich nichts anfangen konnte und mir nicht sicher war, ob ich das eigentlich spielen möchte. Wie bei einigen Spielen zuvor habe ich mich während des Spielens gefragt, warum ich mir das nicht schon früher geholt habe :-)

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Agent 47 ist eine total coole Socke. Da wird kaum eine Mine verzogen, gequatscht wird nur das Nötigste, aber er ist sich nicht zu schade, in alle möglichen blödsinnigen Verkleidungen zu schlüpfen.
Über die Story brauche ich ja kaum etwas schreiben, die über die kann man im Internet genug nachlesen.

Ich habe auf dem Schwierigkeitsgrad “Normal” gespielt und bis auf ein paar Ausnahmen, waren die Missionen auf dieser Schwierigkeitsstufe relativ einfach zu erledigen. Manchmal hat es zwar länger gedauert, bis ich den richtigen Weg durch ein Gebiet gefunden hatte, aber das macht ja gerade den Reiz aus. Vielleicht spiele ich noch einmal in einem höheren Schwierigkeitsgrad … man wächst ja mit seinen Herausforderungen ;-)

Allerdings habe ich viele Dinge, die man während der einzelnen Missionen finden sollte, wie Waffen, Gegenstände oder Verkleidungen, nur teilweise abgehakt. Das meiste hat mich im Spielfluss eher behindert, als dass ich dabei Spaß gehabt hätte, alles zu ergattern. Durchsucht habe ich natürlich, was gerade so des Wegs kam, aber ausgedehnte Erkundungen habe ich eher selten unternommen. Gesamte Spieldauer war 25 Stunden.

Die Landschaften und Gebäude der einzelnen Gebiete, wie z.B. Chinatown oder das Maisfeld, waren wunderschön ausgestaltet und auch das unterschiedliche, realistisch umgesetzte Wetter hat zur jeweiligen Stimmung super beigetragen. Und die Fieslinge sahen wirklich fies aus.

Ich habe, wie immer, mit den Controller gespielt und konnte mich über die Steuerung nicht beschweren. Eigentlich waren die meisten Wege klar vorgegeben. Versteigen oder Runterfallen wurde von vornherein unterbunden, so dass man auch nicht aufpassen musste, wo man hinsteigt. Das hat es fast ein wenig zu einfach gemacht.

Der melancholische und etwas Country angehauchte Soundtrack war unaufdringlich, blieb aber doch irgendwie im Ohr.

Freies Speichern gibt es nicht und auch Speicherpunkte, die man während einer Mission (nur für die aktuelle Sitzung) aktivieren konnte, waren rar gesät. Das war manchmal etwas frustfördernd wenn man ein größeres Gebiet erforschen musste, aber man muss sich dann eben besser konzentrieren und nicht einfach hirnlos losrennen.

Und obwohl ich ja normalerweise eher Schleichend unterwegs bin, hat es am Schluss doch Spaß gemacht, die letzten Gegner mit dem Schafschützengewehr auszuschalten.

Alles in allem ein mitreißendes Spiel, das ich sowohl Schleichern als auch Shootern empfehlen kann.

Am Ende schließt sich Agent 47 wohl doch wieder der Agency an: “Willkommen zurück!”. Das lässt auf weitere Teile hoffen.

Ich habe noch Hitman: Sniper Challenge dazubekommen. Das ist aber wohl eine reiner Shooter Mission und die stelle ich jetzt erst einmal zurück.

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