The 39 Steps: Angespielt

In den letzten Tagen wollte ich mich mal auf unbekanntes Gebiet begeben und habe mir The 39 Steps geholt (weil’s gerade bei Steam im Sonderangebot war). Man soll ja auch mal mit kleine Spielen die Indies unterstützen.

Aus der Beschreibung konnte ich kaum was entnehmen, außer dass es sich um eine Art Krimi handelt. Das Ganze spielt 1914 und wir spielen Richard Hannay, der aus versehen in eine Verschwörung verwickelt wird, als sein Nachbar bei ihm auftaucht und ihm erzählt, dass er gerade seinen eigenen Tod vorgetäuscht hat.

Hm, was soll ich sagen … ich bin bin nicht ganz sicher was ich hier tue. Spiele ich irgendwas? Schaue ich nur einen Film, wobei ich mit jedem Mausklick einen Kommentar eingeblendet bekomme oder eine Szene weiterspringe? Habe ca. 30 Minuten “gespielt” (das ganze Spiel soll 5-6 Stunden dauern) und ich musste mich wirklich überwinden, so lange auszuhalten. Leider ist das Spiel nur auf gestelztem Britisch-Englisch, was es nicht gerade einfacher macht, der Handlung (bis jetzt gibt es allerdings kaum eine …) zu folgen.

Vielleicht hätte ich auch vorher die Beschreibung besser lesen sollen. Dieses Spiel (?) ist die digitale Umsetzung des Thrillers The 39 Steps von John Buchan und erzählt wohl die Geschickte interaktiv und illustriert nach. Ich hatte mir allerdings schon erwartet, dass ich hier irgendwie ins Geschehen eingreifen kann, aber bis auf das Lesen von Dokumenten und Öffnen von Türen war bisher nicht viel geboten.

Dafür gibt es eine historisch anmutende Grafik, alte Fotos oder Landkarten und scherenschnittartige Zwischenfilmchen zu sehen. Jede Grafikvariante für sich ist schön gemacht, aber irgendwie sieht das für mich etwas zusammengewürfelt aus.

Ok, ich will aber das Spiel, oder was immer das ist, jetzt nicht vorschnell verurteilen. Werde mich bei Gelegenheit weiter durchklicken und abwarten, ob sich noch etwas tut.

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